#5 Wie du gegen deine unsichtbaren Grenzen kämpfst, und das du damit aufhören kannst!

#5 Wie du gegen deine unsichtbaren Grenzen kämpfst, und das du damit aufhören kannst!

Als ich aufhörte, gegen meine unsichtbaren Grenzen zu kämpfen

Viele Jahre lang glaubte ich, dass Erfolg vor allem eine Frage von Wissen, Disziplin und harter Arbeit sei.

Also lernte ich mehr.

Ich setzte mehr um.

Ich arbeitete mehr.

Und trotzdem kam ich in manchen Lebensbereichen immer wieder nur bis zu einem bestimmten Punkt.

Es fühlte sich an, als würde ich gegen eine gläserne Wand laufen. Ich konnte sehen, was auf der anderen Seite möglich war. Aber ich kam nicht hindurch.

Warum funktioniert es bei anderen – aber bei mir nicht?

Diese Frage hatte mich bereits während meiner Persönlichkeitsentwicklung begleitet.

Ich besuchte Seminare, las Bücher und setzte um, was ich gelernt hatte. Später begann ich mich auch mit spirituellen und energetischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen.

Doch während andere Teilnehmer von Bildern, Gefühlen, Erkenntnissen und besonderen Wahrnehmungen berichteten, erlebte ich zunächst überhaupt nichts.

Es war still.

Dunkel.

Schwarz.

Ich fragte mich wieder:

Warum funktioniert es bei den anderen und bei mir nicht?

Trotzdem gab es tief in mir dieses schwer erklärbare Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg war. Mein Verstand hatte keine Beweise. Aber etwas in mir sagte:

Bleib dran.

Die ersten unsichtbaren Programme wurden sichtbar

Schritt für Schritt begann sich etwas zu verändern.

Zunächst nahm ich nur kleine Lichtimpulse wahr. Später wurde der Zugang stärker. Damals brauchte ich teilweise bis zu dreißig Minuten, um meinen Geist so weit zu fokussieren, dass überhaupt etwas entstand.

Gleichzeitig veränderte sich mein Blick auf meine bisherigen Probleme.

Ich schaute nicht mehr ausschließlich auf Marketing, Kunden, Aufträge oder Strategien.

Ich begann auf die Programme zu schauen, die in mir selbst liefen.

Programme, von denen ich bis dahin nicht einmal wusste, dass sie existierten.

Dabei tauchte unter anderem ein Satz auf:

„Ich darf nicht erfolgreicher sein als mein Vater.“

Mein erster Gedanke war:

Was für ein Unsinn.

Warum sollte ein Mensch so etwas denken?

Doch genau darin liegt die Macht unbewusster Überzeugungen. Wir müssen sie nicht bewusst gewählt haben, damit sie unser Leben beeinflussen.

Ein weiterer Satz lautete:

„Die Zehntausender da oben.“

Auch dieser Satz ergab für mich zunächst keinen Sinn.

Wie unsere Herkunft finanzielle Grenzen prägen kann

Ich begann mein Leben zu reflektieren.

Meinen ersten Nebenjob hatte ich im Alter von neun Jahren. Mit elf folgte der nächste. Mit fünfzehn hatte ich mehrere Jobs gleichzeitig.

Ich hatte früh gelernt:

Für jeden Euro musst du arbeiten.

Gleichzeitig stammte ich aus einem Umfeld, in dem Menschen mit einem Einkommen von drei- oder viertausend Euro bereits als Großverdiener galten.

Zehntausend Euro im Monat waren in dieser damaligen Welt keine normale Möglichkeit.

Sie waren „da oben“.

Unerreichbar.

Wie hinter einer gläsernen Decke.

Niemand hatte mir diese Grenze vermutlich absichtlich gesetzt. Trotzdem war sie in meinem System gespeichert.

Bewusst oder unbewusst.

Sichtbar oder unsichtbar.

Plötzlich veränderten sich die Ergebnisse

Als wir begannen, an diesen Überzeugungen und Programmen zu arbeiten, veränderte sich nicht alles über Nacht.

Aber Schritt für Schritt verschob sich meine Realität.

Die ersten größeren Aufträge kamen.

Die Kunden wurden klarer, großzügiger und wertschätzender.

Das Auftragsvolumen stieg.

Natürlich hielt ich das zunächst für Zufall.

Mein System wartete bereits auf die nächste Rechnung, die nächste Reparatur oder die nächste unerwartete Forderung. Denn genau solche Erfahrungen hatten sich über Jahre hinweg wiederholt.

Doch diesmal blieben sie aus.

Und dann geschah noch etwas, das mein bisheriges Weltbild endgültig ins Wanken brachte.

Das gesundheitliche Muster verschwand

Über viele Jahre hinweg konnte ich fast die Uhr danach stellen, wann ich krank wurde.

Rund um Weihnachten.

Und rund um Ostern.

Es war so normal geworden, dass ich kaum noch darüber nachdachte.

Dann kam das erste Jahr, in dem ich nicht krank wurde.

Ich sagte mir:

Zufall.

Doch im nächsten Jahr blieb auch dieses Muster aus.

Spätestens dort begann ich zu begreifen, dass sich nicht nur mein Geschäft verändert hatte.

Auch meine Gesundheit veränderte sich.

Meine Beziehungen veränderten sich.

Die Menschen in meinem Umfeld veränderten sich.

Mein gesamtes Leben begann sich neu zu ordnen.

Mehr Veränderung ohne noch mehr Kampf

Die entscheidende Erkenntnis war für mich:

Ich musste dafür nicht noch härter arbeiten.

Zum ersten Mal erlebte ich, dass sich meine Realität veränderte, ohne dass ich noch mehr kämpfen musste.

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

Erst im Rückblick erkannte ich, wie stark unsichtbare Überzeugungen und innere Programme mein Leben jahrelang gesteuert hatten.

Solange ich sie nicht sehen konnte, konnte ich sie auch nicht verändern.

Doch in dem Moment, in dem sie sichtbar wurden, entstand eine neue Möglichkeit.

Welche Grenze wirkt in deinem Leben?

Vielleicht gibt es auch in deinem Leben einen Bereich, in dem du trotz Disziplin und Einsatz immer wieder an denselben Punkt kommst.

Beim Geld.

Im Business.

In deiner Gesundheit.

In deinen Beziehungen.

Oder in deinem Selbstwert.

Dann frage dich nicht nur:

Was muss ich noch lernen oder leisten?

Frage dich auch:

Welche unsichtbare Grenze könnte mein Leben bis heute steuern?

Denn manchmal liegt die Lösung nicht darin, noch härter gegen eine Wand zu laufen.

Manchmal beginnt Veränderung damit, die Wand zum ersten Mal sichtbar zu machen.


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