#2 Wie man seine persönlichen Grenzen aufgezeigt bekommt?

#2 Wie man seine persönlichen Grenzen aufgezeigt bekommt?

Wo sind meine persönlichen Grenzen? Die unsichtbare Wand, gegen die ich jahrelang gelaufen bin

Kennst du das Gefühl, alles zu geben und trotzdem nicht wirklich voranzukommen?

Du arbeitest hart.

Du investierst in dich.

Du liest Bücher, besuchst Seminare und setzt um, was du lernst.

Und trotzdem scheint es Bereiche in deinem Leben zu geben, die sich einfach nicht verändern wollen.

Genau so ging es mir über viele Jahre.

Fast zwei Jahrzehnte war ich selbstständig in der Gastronomie und im Event-Catering.

Ich habe gearbeitet, wie es viele Menschen vermutlich nie erleben werden.

Frühmorgens.

Spätabends.

Wochenenden.

Feiertage.

Mit Fieber.

Mit Erschöpfung.

Mit Schmerzen.

Nicht weil ich musste.

Sondern weil ich überzeugt war, dass Einsatz irgendwann belohnt wird.

 

Das Leben reagierte nicht auf meine Anstrengung

Was mich damals am meisten beschäftigt hat, war nicht die Arbeit.

Nicht die Verantwortung.

Nicht die schlaflosen Nächte.

Es war die Tatsache, dass mein Leben scheinbar nicht auf meine Anstrengung reagierte.

Ich investierte in Weiterbildungen.

Besuchte Jahr für Jahr Seminare.

Las Dutzende Bücher.

Hörte Hörbücher.

Führte Erfolgs- und Dankbarkeitstagebücher.

Ich setzte um.

Ich blieb dran.

Und trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, gegen eine unsichtbare Grenze zu stoßen.

Als würde zwischen mir und dem nächsten Level eine Glasscheibe stehen.

Ich konnte sehen, was möglich war.

Ich konnte andere Menschen beobachten, die es geschafft hatten.

Doch ich selbst kam nicht hindurch.

 

Die unsichtbare Handbremse

Heute würde ich sagen:

Es fühlte sich an, als würde ständig jemand die Handbremse anziehen.

Immer dann, wenn ich einen Schritt weitergehen wollte.

Immer dann, wenn etwas größer werden sollte.

Immer dann, wenn die nächste Entwicklung anstand.

Und je mehr ich versuchte, diese Bremse mit Leistung zu lösen, desto stärker wurde sie.

Mehr Arbeit half nicht.

Mehr Wissen half nicht.

Mehr Disziplin half nicht.

Mehr Anstrengung half ebenfalls nicht.

 

Die Wahrheit hinter der Fassade

Nach außen sah alles gut aus.

Unternehmer.

Verantwortung.

Mitarbeiter.

Familie.

Erfolg.

Doch innerlich sah die Wahrheit anders aus.

Da waren Zweifel.

Unsicherheit.

Ein niedriger Selbstwert.

Die ständige Angst, Fehler zu machen.

Die Angst, bewertet oder verurteilt zu werden.

Heute spreche ich offen darüber.

Damals hätte ich das niemals getan.

 

Die Frage, die alles verändert hat

Irgendwann stellte ich mir eine Frage, die mein gesamtes Leben verändern sollte.

Was ist, wenn mir gar kein Wissen fehlt?

Was ist, wenn das Problem nicht darin liegt, dass ich zu wenig gelernt habe?

Was ist, wenn die eigentliche Ursache viel tiefer liegt?

Damals hatte ich noch keine Antwort.

Doch genau diese Frage öffnete die Tür zu einer völlig neuen Sicht auf mein Leben.

Und sie führte mich zu Erkenntnissen, die mein bisheriges Weltbild komplett verändern sollten.

 

Vielleicht fehlt dir nicht mehr Wissen

Vielleicht kennst du dieses Gefühl ebenfalls.

Vielleicht gibst du seit Jahren dein Bestes.

Vielleicht investierst du in dich.

Vielleicht arbeitest du an dir.

Und trotzdem wiederholen sich bestimmte Muster.

Dann lade ich dich ein, dir dieselbe Frage zu stellen:

Was ist, wenn die eigentliche Ursache tiefer liegt als das, was du bisher betrachtet hast?

Denn manchmal fehlt uns nicht mehr Wissen.

Manchmal fehlt uns der Blick auf den eigentlichen Ursprung.

Und genau dort beginnt echte Veränderung.


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